Projekte

was wir zusammen erschaffen

Unsere Erdhäuser

Momentan planen wir drei dieser Häuser für unsere Seminar Teilnehmer zu bauen.
Eines ist bereits fertig und die Lehmwände sind fast trocken. Die beiden anderen sollen bis zum Sommeranfang vollendet sein.
Alle Hobbithöhlen werden mit einem oder zwei Betten, einem Holzofen, Wasser und Strom ausgestattet sein. Eine Dusche gibt es für alle neben dem Gemeinschaftsraum im Hexenhaus.

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Patenschaften

Gerne hätten wir unsere Hobbithöhlen nur mit Baumaterial aus der Natur gebaut. Leider ging das nicht, oder noch nicht, und so mussten wir doch einiges an Geld investieren.
Das Material (Plane, Steine, Zement, Schrauben, Nägel, Scharniere, Ersatzteile für Maschinen usw..) kostet ungefähr 2000€.
Um die weiteren Häuser bauen zu können, wollen wir euch anbieten eine Patenschaft für eines der Häuser zu übernehmen.
Damit verbunden ist eine Spende mit der wir Material kaufen und so unserem Traum näherkommen können.
Als Energieausgleich oder Anreiz möchten wir euch für jede Spende ab 300€ ein verlängertes Wochenende und ab 500€ eine Woche Urlaub in einer unsere Hobbithöhlen schenken.
Mahlzeiten mit Biokost sind inklusive.
Wir freuen uns natürlich auch über jede kleinere Spende :-) !

Kontakt

Warum überhaupt Erdhäuser?


Als die Idee auf unserem Land Seminare anzubieten geboren war, überlegten wir, wie wir unsere Teilnehmer unterbringen können.

Ideen wie ein Hauszelt, im Stroh der Scheune oder einfach draußen unter den Sternen würden sicher einigen zusagen, aber viele wären damit auch nicht zufrieden. Inmitten dieser Überlegungen erinnerte ich mich an das Auenland. Die Menschen (Hobbits) dort leben im Einklang mit der Natur. Da wir genau diese Idee leben und mit anderen teilen möchten fühlt es sich passend an für unsere Semninare Hobbithöhlen zu bauen.


Außerdem hat ein Erdhaus eine ganz besondere Atmosphäre. Die Lehmwände atmen und die Erdfarben und runden Formen strahlen Harmonie aus. Als unser erstes Haus fertig war, wären wir am liebsten gleich dort eingezogen, aber der Platz reicht natürlich für uns fünf nicht aus ;-) !

 

 

So entstand die erste Hobbithöhle


Wir suchten einen Bauplatz an einem steilen Hang aus und begannen uns mit Spaten, Spitzhacke und Schaufel in den Berg zu graben. Wer das einmal gemacht hat, weiß, dass dies bei hartem Tonboden und Steinen nicht gerade einfach ist.

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Wir hoben einen ebenen Bauplatz von etwa 3x4m aus. Der überschüssige Aushub konnte später für die Lehmmauern, die Seiten und das Dach dienen. Für die Terrasse wurde ebenfalls eine Mauer aus Natursteinen gebaut.


Danach fällten wir einige junge Eschen, die als Holzbalken für das Dach dienten.


Außen herum bauten wir eine Mauer aus schmalen Steinen über einem Entwässerungsgraben, um das Abrutschen des Hangs zu verhindern.


Danach kam die Plane auf das Dach und auf ihr dann die Erde und an den steileren Stellen auch ganze Grassoden.


Nun begann der Bau der Lehmwände und des Lehmofens. Lehmwände für ein ganzes Haus zu bauen ist ohne Maschinen recht zeitaufwendig. Wir vermischten den Lehm mit etwas Kies und Stroh. So wuchsen die Wände nach und nach in die Höhe und wir machten die Erfahrung wie feucht der Lehm sein darf und wieviel Schichten wir an einem Tag bauen konnten. Lehm ist ein faszinierender Baustoff, der sehr vielseitig ist.

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Nachdem die Wände soweit fertig waren und nur noch entstehende Trocknungsrisse gestopft werden mussten, legten wir den Boden aus gebrauchten weißen Fliesen.
Der Lehmofen war leider eine Enttäuschung, denn er rauchte stark und so beschlossen wir ihn durch einen alten, gebrauchten Holzofen mit Lehm Ummantelung zu ersetzen.
Als letztes wurde die Terrasse geebnet und mit Schieferplatten belegt.

An den Rand kam ein schmales Beet mit Kräutern und Beeren und am Eingang eine Kletterrose. Ein schmales Geländer aus Maronenbaumholz grenzt die Terrasse zur dahinter liegenden Weidefläche ab.
Nun fehlten noch die Tür, die Fenster und ein Bett, eine Truhe und ein Schrank.
Eine kleine Solaranlage sorgt nun für Licht und eine Leitung zur 230Volt Versorgung vom Steinnest ist ebenfalls gelegt.
Im Eingangsbereich zur Terrasse bauten wir noch ein kleines Waschbecken aus Natursteinen und einigen Fliesen von der Déchetterie.

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Damit ist das erste Hobbithaus im großen und ganzen fertig. Es gibt während der Trocknung der Wände immer mal wieder einige Risse zu stopfen. Anonsten wartet die Hobbithöhle nun auf ihre ersten Gäste :-) !