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Orgonenergie

Wilhelm Reich

Anfang des letzten Jahrhunderts erschuf Wilhelm Reich den Begriff Orgonenergie und baute die ersten Orgonakkumultoren, die auf erbitterten Widerstand der Schulwissenschaften stießen. Er benutzte die Orgonakkumulatoren dazu um Menschen zu helfen Krankheiten zu heilen. Ferner baute er auch große Akkumulatoren, die in der Lage sein sollten die athmosphärischen Bedingungen zu verändern (beispielsweise Regen erzeugen), was in der jeweiligen Lokalpresse bestätigt wurde. Später entschied ein Gericht in Amerika, dass er die Orgon-Geräte zerlegen und nicht mehr benutzen dürfe. Der Begriff Orgon wurde ihm ebenfalls verboten zu benutzen. Seine Publikationen wurden von der FDA in Amerika vebrannt. Die Hintergründe hinter diesen Tatsachen sind mir nicht bekannt und Wilhelm Reich war sicherlich ein widersprüchlicher und komplizierter Mensch, wie es oft bei Visionären (zum Beispiel ebenso Nikola Tesla) der Fall war. Er starb 1957 an Herzversagen im Gefängnis, da er das Urteil nicht anerkennen wollte und seine Forschungen weiterführte. Es gibt einige gute Bücher über Wilhelm Reich, die sein vielschichtiges Schaffen von allen Seiten beleuchten, aber vieles, was diesen Wissenschaftler betrifft wird für immer ein Rätsel bleiben, denn dafür wurde durch die Vernichtung von großen Teilen seines Werkes durch die Administration gesorgt.


Moderne Orgonite

Im letzten Jahrzehnt haben viele Menschen begonnen sich für die Forschungen von Wilhelm Reich zu interessieren und diese weiter zu entwickeln. Manche haben dabei eher kommerzielle Hintergründe, andere idealistische und wieder andere lieben es selbst Neues zu erforschen und dies ist Sinn und Zweck genug. Ich gehöre am ehesten zu der letzten Gruppe, denn ich denke der Sinn unseres Lebens hier auf der materiellen Ebene besteht vor allem darin, dem Leben neue Ideen und Konzepte hinzuzufügen und es dadurch zu bereichern.
Hier zwei Links von anderen Orgonitherstellern für weitere Infos:
Umfassendes Wissen über Orgonite + Shop
Eine detaillierte Selbstbauanleitung



Meine kleine Orgonit Werkstatt:

Orgonite Orgonite

Meine Orgonite gieße ich im Freien an einem überdachten Platz vor der Werkhütte. Mittlerweile sind viele Materialien zuzsammen gekommen und alles sieht ein wenig chaotisch aus. Die Pyramidenformen stehen in dafür gebauten Ständern, damit sie gut zu befüllen sind. Die vordere aus Kupfer habe ich selbst geschnitten und die Kanten einfach mit Aluminiumband zugeklebt. Für den Anfang funktioniert das ganz gut, obwohl die Seiten und Kanten nicht perfekt werden. Die hintere ist aus Edelstahl und auf einer Seite aufgeschnitten. So lässt sich der Orgonit am Ende gut entfernen, ohne die Form zu zerstören. Edelstahlblech ist fast so gut wie Silikon, was die Oberfläche des Kunstharzes angeht. Für meine Orgonite benutze ich Kupfer, Eisen, Messing Metallspäne (kein Aluminium) aus einer Metallwerkstatt und glassklares Epoxydharz als organische Komponente. Viele Orgonithersteller benutzen Polyesterharz, weil es günstiger ist und schneller trocknet, aber ich finde die extremen Dämpfe, die beim Trocknen auftreten Grund genug davon Abstand zu nehmen. Jeder der einmal Spachtelmasse beim Auto angerührt hat weiß, was ich meine. In ihrer Funktion sind beide Materialien, weil beide auf Kohlenstoffbasis sind, gleich für den Bau gut geeignet. In jeden Orgoniten kommt mindestens ein, in die Pyramiden auch fünf oder sechs Kristalle, die dafür sorgen das das Orgon positiv "informiert" wird. Auch Quarzsand eignet sich gut, besonders für kleinere Anhänger. Von diesen Grundkomponenten abgesehen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Spiralen, die das Orgon in bestimmten Bahnen bewegen, oder verteilen, Magnete, die Eisenspäne ausrichten oder Worte und Bilder innerhalb der Orgonite. Ich habe bespielsweise inspiriert durch meine Drahtkunst Worte wie "Freude", "Gesundheit" oder "Liebe" gebogen und sie in die Orgonite mit eingebaut. Seit den Entdeckungen von Masaru Emoto beginnt ein Umdenken in der Wissenschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass man nicht nur Wasser neu programmieren kann, sondern das jeglicher Materie Information zugrunde liegt, die wir mit unserem Geist und Können verändern. Die Orgon/Lebens energie in heilsame Bahnen zu lenken scheint dann nur logisch.
Ich denke in diesem Bereich ist sehr viel Forschung vonnöten und jeder kann dazu beitragen. Orgonite zu bauen ist einfach und mit entsprechender Intuition lassen sich vermutlich noch viel effektivere Methoden zur "Kultivierung" der Lebensenergie finden. Umso mehr Menschen daran mitarbeiten, umso besser.
Eine interessante Sache habe ich bereits vor einiger Zeit herausgefunden. Wenn man einfach Metallspäne für die Orgonite nutzt, hat man zwar eine große Oberfläche zwischen organischem und anorganischem Material, aber die Metallteilchen stehen alle elektrisch in verbindung, was sich leicht mit einem Multimeter überprüfen lässt. Wilhelm Reichs Orgonakkumulator war aber so aufgebaut, dass die Schichten isoliert voneinander sein sollten. Aus diesem Grund bin ich vermehrt dazu übergegangen Kufperlackdraht zu verwenden. Ich wickele ihn auf Stangen und schneide daraus unterschiedlich große Ringe (3-6mm), die ich dann in Kunstharz einbette. Die daraus entstandenen Orgonite haben eine erheblich stärkere, energetische Austrahlung, die man deutlich in der Handinnenfläche spürt (das ist für viele Menschen ungewohnt und muss einige Zeit geübt werden, bis die entsprechenden Nervenbahnen für die Informationen im Gehirn freigeschaltet werden). Den gleichen Effekt kann man eventuell auch mit sehr dünnen Schichten der normalen Metallspäne erreichen. Allerdings dauert dann die Herstellung eines Orgoniten sehr lange, weil jede Schicht ca. 8h trocknen muss.



Orgonite Orgonite

Als Formen eignen sich am besten welche aus Silikon. Meine ersten kommen aus einem 1€ Laden hier bei uns in Frankreich aus der Backabteilung. Die Silikonformen eignen sich besonders gut für das Giessen da man die Orgonite anschließend nicht nachzubearbeiten braucht. Besonders wenn man auch kleine Anhänger für Hals oder Schlüssel herstellen möchte, ist die perfekte Oberfläche, die diese Formen garantieren sehr schön. Demnächst werde ich beginnen eigene Silikonformen selbst zu erstellen. Dazu später...




Orgonite

Die Kristalle für den Bau habe ich im Mineraliengroßhandel bestellt, wo 1kg Quarzkristalle 10-20 Euros kostet. Es handelt sich dabei um rohe Steine (Bergkristall,Rosenquarz,Amnethyst) , also unbehandelt und ungeschliffen, die geradezu ideal für Orgonite sind. Ich entlade die Kristalle entweder in unserem Gebirgsbach oder in der Sonne und programmiere sie anschießend neu, damit sie im Orgoniten optimal funktonieren.



Noch einige weiter Bilder vom Gießen...



Orgonite Orgonite Orgonite Orgonite Orgonite


Erste Erfahrungen mit den Orgoniten

Da ich bisher noch ganz am Anfang stehe gibt es hier noch wenig zu berichten. Zwei Orgonite stehen allerdings schon im Dienst auf meinem Computermonitor und direkt davor und ich kann eindeutig sagen, dass sie Wirkung zeigen. Nach längerem Arbeiten am PC war mir früher regelmäßig schumrig im Kopf und ich brauchte eine Zeit im Grünen oder auf dem Sofa, um mich zu erholen. Das ist nun seit fast zwei Wochen nicht mehr aufgetreten, obwohl ich oft und lange an meinen CDs und an der Website gearbeitet habe. Als nächstes werde ich Versuche mit Pflanzen starten und unter unser Bett sollen einige der größeren Pyramiden aufgestellt werden, wenn sie dann endlich durchgehärtet sind.