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23.1.2016:

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Nun sind unsere Hasenbabies 19 Tage alt und das erste Mal ins Außengehege gehoppelt. Sie sind soo goldig und hatten ganz viel Spaß draußen. Die ersten Schritte über die Stiege waren bei manchen noch etwas unbeholfen, aber sie sind alle raus und haben neugierig die Gegend erkundet. Überall wurde geschnüffelt, gekostet und herum getobt. Mama Isolde immer mit wachsamen Auge dabei. Als sie alles etwas besser kannten, sausten sie die Stiege rauf und runter....im in den Stall und wieder raus...witzig! Als unser roter Kater Tomy, die kleinen zum "fressen" niedlich fand und vor dem Zaun mit zuckendem Schwanz auf der Lauer lag, hat Mama Isolde und auch Papa Tristan immer ganz laut mit den Hinterläufen auf den Boden geklopft, deshalb wohl auch der Name "Klopfer". Es ist für Hasen ein Warnsignal. Meine Kleinen waren aber nicht sehr beeindruckt von dem Warnsignal und wußten wohl besser als Mama, dass doch da ein schützender Zaun ist, den der Kater nicht druchbrechen kann und dann noch mit einem Stromdraht davor...nee Tomy, nichts zu machen!! :-) Als es Grünfutter für Mama gab....Kohlblätter, Mören, Apfel und eine Scheibe getrocknetes Brot, versuchten sich die Kleinen sogar an Kohlblätter, Apfel und Möhre...besonders lecker fanden sie allerdings das Gras und mümmelten daran rum. Sooo niedlich!!!!

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Mit Papa Tristan haben sie durch den Zaun auch schon Kontakt aufgenommen, der sie interessiert beschnüffelt hat. Zusammen lassen wir sie alle aber noch nicht, da er Mama Isolde sonst gleich wieder decken würde und das finden wir für Isolde etwas zu anstrengend. Wir wollen hier ja keine Fließbandproduktion!! Während die Kleinen herum tobten, habe ich eine Ladung Stroh in den Schlafbereich gegeben, da die Kleinen nun das Nest verlassen haben und sich schon seit Tagen lieber im Stroh eine Höhle bauen, in der sie sich zusammen kuschlen. So konnte ich auch etwas von dem anderen Stroh entsorgen und etwas sauber machen. Vorher wollte ich aufgrund der fremden Gerüche, die Isolde evtl. stören könnten, nicht groß tätig werden. Braucht man ansich auch nicht, da die Häsin zum größten Teil das Nest selber sauber hält. Isolde selbst küddelt, oder uriniert nicht IM Stall, das macht sie draußen im Gehege. Immer an die gleich Stelle, so dass sich da immer ein kleiner Küddelberg ansammelt, den ich immer fein für unseren Kompost nehmen kann. Wäre ja noch "schöner" wenn man die ganzen Küddel im Gehge verstreut auflesen könnte. ;-))) So ist für alle gut gesorgt. Meinen kleinen Strohberg haben die Kleinen dankbar aufgenommen und sich gleich, als es dämmrig und kühler wurde, eine neue kleine kuschelige Höhle eingerichtet. Noch ein paar Bilder von unseren 19. Tage alten Babies, die für sich sprechen. Viel Freude damit..... :-) <3

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4.1.2016: Erste Hasenbabies....

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ENDLICH!!!! Unsere ersten Hasenbabies sind da!!!! Wie berechnet, sind sie genau auf meine Aussage...04.01.16 geboren worden. Hat ja ganz schön lange gedauert. Wir dachten schon, einer von beiden sei steril, da Hasen bekanntlich ja so schnell Nachwuchs bekommen und man eher zu viele, als zu wenige Nachkomen hat. Bei uns hat es ganze 5 Monate gedauert, aber nun sind sie da. Am 03.01. war noch nichts im Stall zu erkennen, aber als ich am 04. in den Stall linste, war ich ganz erschrocken...überall lagen Fellfetzen herum. Mir war zwar bekannt, dass Häsinnen das machen, also sich Bauchfell ausreißen und damit ein Nest richten, aber dass es SO viel ist wußte ich nicht. Es sah aus, als hätte man dort einem Hasen das Fell abgezogen. Da Häsinnen das meist einen Tag vor der Geburt machen, dachte ich bei mir, dass mit der Geburt dann am nächsten Tag zu rechnen ist, als ich dann den Stalldecken hob, um alles schön zu machen, sah ich aber, dass sich der Fellhaufen bewegte. Man soll in ein frisches Hasennest nicht mit Fingern fassen, da man sonst menschliche Gerüche überträgt und die Häsin dann evtl. den Wurf nicht mehr beachtet, oder gar auffrisst. Da ich aber Handschuhe an hatte, mit denen ich immer dort im Stall tätig bin, linste ich vorsichtig in das Nest, was völlig zu war. Ich sah einen Haufen Füße, Bäuche und Ohren, aber alles so drucheinander, dass ich nicht wirklich die Anzahl ausmachen konnte. Aber augenscheinlich ging es allen gut, so deckte ich das Nest wieder ab und lies sie in Ruhe. Mama Isolde, hüpfte derweil im großen Gehege herum und schien auch glücklich und gut zu pass. Papa Tristan ist von dem Wurf und Isolde isoliert, da Rammler gerne den Nachwuchs fressen, oder die Mama gleich wieder schwängern. Für die, die das nicht wissen...wenn es schlecht läuft, ist eine Häsin nach einer Stunde nach der Geburt schon wieder geschlechtsreif!!! Bei Hasen ist es nicht so, wie bei anderen Säugetieren, dass sie einen "Zyklus" haben, sondern bei ihnen findet der Eisprung statt, wenn der Akt vollzogen wird, also kann man IMMER davon ausgehen, wenn der Rammler springt - vorausgesetzt er benutzt die richtige Seite der Häsin, denn unser Tristan hatte erst eine Vorliebe für ihren Kopf ;-) - DANN GIBT ES NACHWUCHS und das taggenau 31 Tage nach dem Akt! So haben wir die Familie erstmal getrennt, damit Mama nicht zur Fließbandproduktion angehalten wird und die kleine Familie erstmal Ruhe hat.

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Jeden Tag schaue ich in den Stall und sehe mir die Kleinen an, die schnell größer und quierliger werden. Wenn man heute - 08.01 - in den Stall schaut wackelt die Fellwolle ganz schön doll und wenn man hinein schaut, liegen überall kleine Hasen herum. Gestern lagen sie wie die Bratwürste auf dem Rost, lach, alle in einer Reihe und ich war begeistert, wie gut ernährt sie sind. Sie haben richtige Speckfalten an ihren Hälsen und Bäuchen und so scheint es ihnen gut zu gehen. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es 6 Sück, aber das ist nicht so einfach, denn ich will sie nicht zu sehr stören und alles komplett aufreißen an Nest und sie bewegen sich ja auch noch, wenn man rein schaut und dann krabbelt alles los - vielleicht in dem Glauben.."Mama kommt....ES GIBT FUTTER!!" *lach* Hasenmütter säugen manchmal nur einmal am Tag. Ich habe Isolde noch nie säugen sehen. Wenn ich tagsüber komme, ist sie immer im großen Gehege und hüpft glücklich dort herum. Aber in allen Büchern steht, dass einen das nicht beunruhigen soll, denn Hasenmilch ist so gehaltvoll, dass es einmal am Tag ausreicht zu säugen. Wenn die Hasenkinder warm sind und gut genährt ist alles gut und das sind unsere. Die haben voll fette Köpfe!*lach* Aber die machen sie um so süßer... Hier eine tolle Seite für Hasen-/Kaninchenfreunde.... http://www.diebrain.de/k-nachwuchs.html So, das war's erstmal von den Hasen. Wir werden weiter berichten.....




20.Dezember 2015....

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An diesem Sonntag machte ich, wie jeden Sonntag, meinen Markt in Montbrune Bocage. Es war herrliches Wetter und so war ich ziemlich früh dort. Als ich noch darauf wartete, meinen Stand zugewiesen zu bekommen, sah ich einen Aussteller einen großen Kaninchenkäfig auspacken. Neugierig, immer den Marktmeister im Auge, trat ich an den Käfig und schaute hinein. 3 kleine Augenpaare schauten mich an....kleine Katzen!!! Soo niedlich!! 2 getigerte und eine rein schwarze Katze. Eine gefiel mir besonders gut, aber nach genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass es ein Mädel ist. Mädels kommen für uns momentan überhaupt nicht in Frage, weil sie a) meist zickiger sind, als die Jungs, b) die Sterilisation teurer ist und c) wenn sie nicht sterilisiert werden NOCH MEHR Katzen entstehen. ;-) Somit war diese Katze gleich aus dem Rennen, obwohl sie wirklich fit war....ähnlich wie Raudi damals sah man ihr den Schalk und die Unerschrockenheit schon an. Als ich sie streicheln wollte, schnappte sie sich gleich meinen Finger und biss herzhaft hinein. Angst kannte sie gar nicht. Ihr getigertes Brüderlein war hingegen viel stiller und schaute nur aus etwas nickhautüberzogenen Augen. Machte somit einen leicht kranken Eindruck. Aber dafür weckte er in seiner leicht schieligen Weise gleich das Beschützerherz. An sich haben wir genug Katzen und ich wußte, dass Aaron an sich auf gar keinen Fall noch eine Katze haben wollte, denn schon Raudi war eine "das ist aber die letzte Katze" Katze.Somit ließ ich die 3 wo sie waren, schaute aber immer mal wieder vorbei - ganze 4x! So sah ich beide Mädels gehen, aber der kleine stille Kater blieb.... Als ich ihn so zitternd und allein in seinem Käfig sah, tat er mir so leid, dass ich ihn am liebsten dort heraus geholt, in meine Jacke gesteckt und dort gelassen hätte. *lächel* Aber da diese kleinen Würmer vom Markt meist Flöhe haben und ich nicht unsere 5 Katzen auch noch damit infizieren wollte, denn Frlöhe haben wir hier oben nicht, außer sie werden uns eingeschleppt, ließ ich ihn dort. Es war ein harter Kampf mit mir selbst und so sagte ich mir, nächsten Sonntag fährst Du wieder hierhin und wenn er DANN noch da ist, DANN nimmt Du ihn mit, DANN ist es ein Zeichen des Lebens, dass er zu uns kommen soll und schließlich ist dann Dein Geburtstag, da kann Aaron gar nicht "nein" sagen!! Einen total goldigen Hundewelpen gab es auch noch, aber Hunde wollen wir nicht mehr. Im Wald ist es schwer welche zu halten, die dann nicht wildern, oder gar des nachts andauernd anschlagen - so schön wie Hunde auch sind. Ich liebe Hunde, aber selber einen haben möchte ich eigentlich auch nicht mehr, obwohl, wenn man da vor so einem Wurf Hundewelpen steht und einfach nur die Hand ausstrecken....ist man in Gefahr. *lach* Aaron ist dann gar nicht mehr in Gefahr, für ihn steht das strickt fest und so ging ich diesmal tacktisch vor und erzählte ihm abends über Skype erst von dem Hundebaby was es gab und wie niedlich der war. Als er sagte.."WIR WOLLEN KEINEN HUND MEHR!!!" lachte ich und sagte..."Zu spät!!" entsetzt rief er "WIE BITTE????" und ich lachte und sagte..."Scherz, ich hab ihn nicht genommen, ABER...!" und dann kam die Katzengeschichte. Da war er so erleichtert, also dass es "nur" eine Katze ist, die ich ins Herz geschlossen hatte, dass er schon gar nicht mehr so abgeneigt war. Meine taktische Rechnung ging auf, allerdings hab ich ihm sogar gesagt, dass ich den Hund taktisch angewendet habe und ich hörte am anderen Ende der Leitung sein schmunzelndes Grinsen in der Stimme, als er sagte, "Na, dann bleibt mir nichts, als die ganze Woche über zu manifestieren...lass die Katze weg sein, lass die Katze weg sein...!" *lach* Endlich war die Woche um und obwohl Aaron die Fahrt zum Markt raus zog und wir später als von mir geplant auf dem völlig überfüllten Markt ankamen, stand meine schon bekannte Katzenkiste noch dort. Zielgenau ging ich auf sie zu und als ich eine Mutter mit Kind davor hocken sah, wurden meine Schritte nur noch schneller. Dort angekommen, machte ich gleich die Klappe auf und nahm mir "meinen" Kater. Die beiden schauten etwas verflüfft, waren aber nicht wirklich interessiert und wollten nur schauen, so dass es ohne Diskussion abging. Aaron schaute sich die Sache schmunzelnd an und fragte dann..."Und DEN willst jetzt mitnemen??". Ich strahlte ihn an und sagte..."JA, DEN will ich jetzt mitnehmen!!" und er zuckte nur mit den Schultern und grinste ein "Na, dann...!" und so war der kleine Kater nun "unser"!

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Ich war am Anfang ganz schön eifersüchtig, obwohl ich es nicht zeigte, denn "Tigris", so nannten wir unseren Neuzugang, verliebte sich gleich in Aarons breite Schultern und wollte nur dort sein. Aaron war seine auserkorene Lieblingsperson am ersten Tag. Er schlief dort und kuschelte sich, egal wo Aaron war immer an ihn. Heute, 2 Wochen später, hat er sich in die Herzen der ganzen Familie geschlichen und hat wiederum uns alle in sein herz geschlossen. Er ist ein sehr gesprächiger Kater, was manchmal sogar nervig ist. *lach* Er erzählt ganz viel, aber schön ist es, wenn man morgens oder mittags durch die Tür kommt und mit einem freudigen "Gurren", anders kann man es nicht nennen, mit kerzengerade aufgerichteten Schwanz, begrüßt und umgarnt wird. :-) Wenn er müde wird hat er immer noch die Nickhaut vor den Augen, aber ansonsten nicht mehr. Er ist total aufgeweckt und frech geworden. Das hätte man so im Käfig gar nicht vermutet, aber er macht seiner Schwester ganz schön Konkurrenz in Auftreten und Frechheit. Es ist schön, dass wir ihn mitgenommen haben und er ein neues Familienmitglied geworden ist. Zu den anderen Katzen hat er auch schon Kontakt und es lief soweit alles gut ab. Besoonders mit Lisio kommt er gut klar, aber das ist immer so bei den Neuzugängen. Lisio ist unser Lamm, was mit jedem und allem klar kommt und nie bösartig ist.




2015: Küken....

Unsere Glucke hat wieder ein Küken ausgebrühtet. Sie hatte zwar 8 Eier unterliegen, aber es ist nur eins geschlüpft. Eine Glucke bleibt nur einen bis zwei Tag länger auf ihren Eiern sitzen, nachdem ein Küken geschlüpft ist, danach gibt sie die anderen Eier auf. Als ich am nächsten Tag in das Nest schaute, sah ich ein Ei, aus dem ein Schabel steckte. Ich beobachtete es ein paar Stunden, aber es wurde nicht größer. Der Schnabel schnappte nur sichtlich nach Luft. Ich weiß, dass man Küken nicht aus dem Ei helfen soll, aber wer bestimmt das schon?


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So daneben sitzen und einfach ein wissend lebendes Küken aufgeben ist nicht so mein Ding, musste ich feststellen, also ein Blick nach links, ein Blick nach rechts (wer sollte mich eigentlich dabei seien?? *lach*), das Ei geschnappt und vorsichtig aufgeknibbelt. Genau in dem Moment, steckte Aaron den Kopf duch die Stalltür und schüttelte nur den Kopf. Als ich es dann nass und klebrig in den Händen hielt, war ich etwas schockiert, denn diese ganze Angelegenheit ist eine ganz schön blutige Geschichte. Die Nabelschnur hing auch noch an Ei und Küken und ich schaute Aaron ein wenig hilflos an. Ich legte es wieder ins Nest, nur die dumme Glucke wollte sich nicht auf das frisch ausgepellte Küken legen. SIE kümmerte sich nur um ihr schon puscheliges vom Vortag. Mit schlechtem Gewissen, ich hätte die Sache nun schlimmer gemacht, als sie war, setzte ich mich ans Internet und las darüber nach. Nein, zur Beruhigung...ich hatte alles richtig gemacht; das Internet riet nur dazu, den Küken dann Wärme zu geben und es evtl. unter die Glucke ZU SCHIEBEN!! Also spurtete ich schnell wieder zurück. Mein Küken war ziemlich kalt, obwohl ich nicht lange weg war. Da Glucken Händen, die sich ihrem Nest nähern, nicht immer unbedingt freundlich gesinnt sind, schloß ich "mein" Küken in die Faust, damit es keine Schnabelhiebe abbekam und stopfte es, ohne Rücksicht auf den nach mir schmerzhaft hackenden Schnabel unter die Glucke. Nun hiess es abwarten. Am nächsten Morgen schaute ich zu früh in das Nest, denn es war noch alles still unter Mama Glucki. Für mich ein gutes Zeichen war, dass kein totes Kücken vor ihr lag, denn tote Küken werden gleich aus dem Nest "entsorgt". Als ich nach der Marktarbeit wieder in den Stall schaute, begrüßten mich gleich 2 aufgeweckte Küken - also war alles gut gegangen!! *freu*


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2015: Solaranlage....

Da wir immer Winter doch immer mal Stromschwierigkeiten haben, weil die Sonne dann viel tiefer steht und nur über unseren Berg "kratzt" hat Aaron ein paar neue Solarpanele mitgebracht und unsere Anlage etwas vergrößert. Nun freuen wir uns auf genügend Strom in der dunklen Jahreszeit.... :-)


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2015: Hasen....

Im August, als ich mit meinen Gästen allein hier weilte und Aaron noch in Deutschland war, verliebte ich mich auf dem Markt in St. Gaudens in ein Hasenpärchen. Sie waren sooo süß miteinander und hatten RIIIIESIGE Ohren!! Ich fand sie einfach nur zum knuddeln und überlegte, wo ich sie bei uns unter bekommen könnte, denn einen Stall alleine bauen, kann Aaron besser. Ich hätte zwar irgendetwas hin bekommen, konnte mir aber schon seine Kritik zur Tauglichkeit gut vorstellen. Die Idee, sie zusammen mit unseren Hühnern zu halten fand ich toll. Allerdings hat dies den Nachteil, dass wir unser Gehege ja gerade so sicher haben und Hasen bekanntlich gerne Löcher, oder gar Gänge buddeln und somit evtl. den Füchsen und Madern wieder Einlass ins Hühnergehege gewähren. Auch dazu entstand eine Idee in meinem Kopf, allerdings wollte ich an sich erstmal schauen, wie sehr sie und ob überhaupt Buddeln so ihr Thema sind. Allerdings waren all diese Fragen zu viel in meinem Kopf, um mich gleich und sofort für die Hasen zu entscheiden. Zudem wollte ich erstmal sehen, wie ich das Gehege präparieren konnte, damit sie bei Regen auch ohne Stall geschützt sind, bis Aaron dann wieder nach Hause kam. Somit lief ich eine Woche mit dem Gedanken schwanger, uns Hasen anzuschaffen. Aaron erählte ich nicht, um was für Tiere es sich handelte, sagte ihm nur, dass ich mich verliebt hätte und nach Lösungen suche. Nur ein paar Hinweise gab ich ihm, die an sich nicht ausreichten, um auf Hasen zu kommen, aber Aaron kennt mich zu gut und sagte gleich..."Du weißt, dass diese Tiere BUDDELN!!??" und hat mich damit um meine ganze Vorfreude ihn zu überraschen gebracht. :-( Allerdings wußte er ja noch nicht, WIE sie aussehen und wie niedlich sie wirklich sind. Den Donnerstag darauf maschierte ich also mit unserem Katzentransportkorb gefüllt mit Stroh freudig los auf den Markt nach St. Gaudens. Ich sah sie schon von weitem und freute mich sehr.


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Schnell waren "Tristan und Isolde" ausgesucht und von dem freundlichen älteren Herr auch geprüft, ob es Männchen un Weibchen waren. Ich konnte Aaron zwar das Versprechen abringen, dass Tristan und Isolde nicht im Ofen landen, aber da wir ein Bauernhof sind und kein reiner Streichelzoo, muss sich die ganze Sache auch rechnen. Also verblieben wir so, dass die Nachkommen, verkauft oder gegessen werden, Tristan und Isolde bis zu ihrem Ableben aber bei uns bleiben. Vom Markt aus fuhr ich mit ihnen zum Tierarzt, damit sie eine Impfung bekommen, die einer weit verbreiteten Hasenkrankheit vorbeugt. Auch dort quietschte die Arzthelferin..."OOOh, was sind diiiie niiiiiedlich und was für OHREN die haben!!!" *lach* Bei der Untersuchung stellten wir noch fest, dass die Haseleins Parasiten in den Ohren hatten und so wurden beide auch dagegen behandelt. Als ich bezahlte, musste ich ganz schön schlucken, das waren 2 wirklich teure Hasen, aber gut, nun waren sie fit und bereit für unser Gehege... Das Hühnergehege präparierte ich schon einen Abend vorher mit einem alten Zelt von uns, was wind- und wasserdichten Raum für unsere Hasen schaffte. Stellte Heukiste, Wasser und Gemüse/Obst dort hin und konnte sehen, wie die beiden fröhlich im Gehege herum hüpften - völlig ausgelassen und nach meiner Deutung fröhlich.


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In Frankreich werden solche Tiere nur als "Nahrung" gehalten und dementsprechend in kleinen Käfigen gehalten. Ich glaube, meine 2 hatten noch nie so viel "Raum" gehabt und konnte sich so mal so richtig austoben. Sie rannten, flitzten und schlugen Haken, am Boden und in der Luft. Es war herrlich ihnen zu zu sehen. Damit kommt für mich, keine Fernsehsendung in Deutschland mit. Unser Gastkind Christian half mir beim Vorbereiten des Geheges und nahm mit seinen Eltern auch feinen Anteil am Einzug der Hasen. Wir alle saßen abwechselnd oder gemeinsam vor, oder in dem Gehege und schauten ihnen einfach in ihrer Freude nur zu. Sie waren auch gar nicht so ängstlich wie erwartet. Streicheln fanden sie nicht so toll, aber sie kamen gleich angehoppelt und fraßen aus der Hand.


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Als Aaron dann wieder kam und sie zum ersten Mal sah, sagte auch er, "Wow, was haben die für Ohren!!?" *lach* Auch ihm gefiel unser Neuzuwachs sehr, auch wenn er sie mehr mit "Bratenaugen" betrachtete, wie unser Sohn Dennis auch. Aaron machte sich dann auch gleich daran, einen schönen Stall für sie zu bauen, den ich mir vorher ausgedacht hatte. Nun bietet er genug Raum für die beiden und auch noch für den Nachwuchs, oder evtl. 1-2 Hasen mehr in unserem Stall. Das kann man alles auf unseren Fotos schön sehen und nun warten wir sehnsüchtig auf Nachwuchs.... Jeder aus seinen Gründen! ;-)


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2015: Beete 3....

Von April bis Mai hatten wir unseren lieben Praktikanten Pascal bei uns, der uns tatkräftig unterstützt hat. Wir haben einige neue Hochbeete mit ihm angelegt und sind sehr zufrieden mit der Anlage, denn nun können wir viel kreuzgerechter arbeiten und die kleinen Pflänzchen freuen sich auch über die erhöhte und warme Lage. Der Frühling kann kommen... :-)

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2015: Beete 2....


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2015: Beete 1....


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30.März 2015: Die neuen Hühner sind da....

Seit einer Woche haben wir nun unsere neue Hühnerschar!! *freu* Ich habe sie letzten Montag aus St. Gaudens mitgebracht. Diesmal kamen sie nicht vom Bauernhof. Sie wurden in geheizten Räumen gehalten, mit ausreichend Wasser und Fressen, in Bodenhaltung, hatten aber keinen Freigang. Sie hatten noch nie die Sonne oder Natur direkt gesehen haben. Die Räume in denen sie gehalten wurden, waren hell, aber hinausschauen konnten sie nicht. Ich habe 12 hübsche Hühner ausgesucht, die schon im eierlegefähigen Alter sind und einen bunten Hahn.

Die Dame war sehr nett und sehr routiniert. Sie bastelte fix 2 neue Umzugskartons zurecht und als sie sich die Hühner aus dem Gewühle schnappte, die ich wollte, war ich sehr beeindruckt wie schnell das ging, denn bei mir hätte das länger gedauert. :-) Schwups waren 8 in einem Karton. Die restlichen kamen in den anderen. Ich fragte, ob 8 nicht zu viel in einem Karton wären, aber dies wurde verneint und ich denke, es gibt Hühner die schlechter reisen.

So machte ich mich auf den Weg mit einer gackernden und zeternden Hühnerschar. Ich fuhr sehr vorsichtig, als hätte ich explosive Stoffe gelagert, aber trotzdem meckerten sie ganz schön. Ich war froh, als ich Zuhause war, denn es dämmerte mittlerweile schon.

Aaron kam passend mit dem Landrover, um uns abzuholen. Als wir die Hühner von einem Auto ins andere packen wollten, mussten wir feststellen, dass der Karton mit den 8 Hühnern durch Exkremente völlig aufgeweicht war. Klar, wir waren ja auch über eine Stunde unterwegs gewesen und da fließt so einiges aus so einem aufgeregten Huhn hinaus. Wir standen etwas bedeppert da, denn vom Anheben allein, kamen unten schon Füße heraus. Gottseidank haben wir immer Leinen im Auto und so wickelten wir 2 von denen um die Kiste, aber auch das war etwas heikel. Wir wollten ja nicht, dass die Hühner in den Wald plumpsten und sich von Dannen machten. Es blieb uns nichts, als den Karton samt Hühnern umzudrehen - war ja auch zum Wohle der Hühner, auch wenn sie das bei der Drehung nicht so sehen würden.

Wir bedauerten sie sehr, aber wir machten es langsam. Natürlich aufgeregtes Gackern, aber dann war es vollbracht und wir konnten den Berg hinauf. Am Grundstück angekommen, konnten wir nicht bis zum Stall vor fahren, weil es wieder tagelang geregnet hatte und der Boden extrem aufgeweicht war. Also holten wir einen Bettbezug, den wir um die durchweichte Kiste legten, damit die Hühner nicht kurz vor dem Ziel noch entschlüpften und legten die komplette Kiste sicherheitshalber in eine Schubkarre. Es ging alles gut!! Als die erste durchweichte Kiste sicher im Stall war, folgte sogleich die zweite und dann wurden die Deckel geöffnet. Aaron und Dennis waren sehr gespannt und schauten durchs Fenster, wer da alles den Kisten entsteigen würde?

Sofort stellte ich einen Unterschied zu Bauernhofhühnern fest, die wir das erste Mal hatten. Diese Hühner hier waren viel zutraulicher. Sie ließen sich alle ohne Problme aus der Kiste heben. Eins - mittlerweile heißt sie Jasmine - saß wie ein trainierter Greifvogel auf meinem Arm und als ich es auf die Stange setzen wollte, kletterte es weiter meinen Arm entlang meiner Schulter zu. Aaron lachte sich vom Fenster aus halb schief. Auch die anderen schauten ganz verdutzt, was sie denn mit diesem "Ding", was Stange hieß, anfangen sollten? Etwa drauf sitzen?? Neee, das war zu ungeheuerlich!! Wie kann man auch SOWAS von einem Huhn verlangen? Von wegen "wie die Hühner auf der Stange..!". ^^ Viele saßen mit einem Bein schon auf der Stange, hielten sich mit dem anderen aber noch an meiner Hand fest. Wer schon einmal so ne Hühnerkralle um die Hand hatte weiß, dass die ganz schön kräftig zudrücken können und dazu noch sehr pieksig sind. Man bekommt die kaum los, aber wir einigten uns dann durch gutes Zureden, bis ich mich befreien und entwinden konnte. ^^

HühneraufStange

So kehrte Ruhe ein. Wir ließen sie allein, damit sie schlafen konnten und sich von der strapaziösen Fahrt erholen.




JasmineStangensprung

aufBodenmitGluckengehege

Hühnertag 1: Am nächsten Morgen ging ich zuerst Lisa, unser einziges Melkschaf momentan, melken, machte mir einen Kaffee und ging mit meiner Tasse zu den Hühnern. Erwähnte ich schon, dass ich Hühner LIEBE!!?? :-) Sie hatten die Nacht gut überstanden. Einige saßen noch auf ihren Stangen, manche erkundeten schon den Boden mit Stroh, in dem man herrlich scharren konnte. Ich setzte mich in den Türrahmen, nachdem ich Wasser und Körner gecheckt und die Glucke mit ihren Kücken versogt hatte. Wieder musste ich feststellen, wie zutraulich die neuen Hühner waren. Sie kamen ganz neugierig herbei und glucksten gesprächsfreudig vor sich hin. Ich gluckste zurück. Ich weiß nicht, ob sie mich verstanden haben, aber es hatte anscheinend eine beruhigende Wirkung und sie fassten noch mehr Vertrauen.


Nahaufnahme

Ein Huhn wurde ganz schnell besonders zutraulich, fraß aus meiner Hand und streicheln durfte ich sie auch. Sie bekam den Namen "Bella". Sie ist ein schwarz-braunes Huhn. Ihr Schnabel ist unten etwas schief und länger als oben. Daran kann ich sie gut erkennen. Auch konnte ich schnell ihre Laute von denen der anderen unterscheiden.

braunesHuhn

Es war sehr lustig alle zu beobachten. So schön wie es war, dass sie so gar nicht menschenscheu sind, waren sie anderen Dingen gegenüber sehr ängstlich. Alles was innerhalb des Stalles war, war ok, denn das kannten sie, aber Sonne? Wind? Hummeln?? Oh Graus!! Neugierig waren sie schon und linsten immer mal an mir vorbei in die komische Welt da draußen, aber raus gehen??? Neeee, lieber nicht!


Hühnerstall

Also saß ich da im Stall, unterhielt mich gurrend mit Bella und beobachtete. Hätte mich jemand gesehen, ich hätte Auslacher geerntet - gut dass wir so allein hier oben leben! ;-) Kücken hatten sie wohl auch noch nie gesehen, denn mehrere Hühner standen um den separierten Käfig der Glucke mit ihren Kleinen und glotzten, man kann es nicht anders nennen, die Kücken an. Die Kücken, die ja vom Bauernhof stammten und andere Hühner kannten, schauten neugierig , aber nicht ängstlich, zurück. Ein Huhn pickte nach einem Kücken, wohl um zu sehen, was das ist - was zu Fressen?? *lach* Das Kücken fiepste erschreckt auf, so dass Mutter Glucke drohend angestapft kam und sich beänstigend vor dem "Angreifer" aufplusterte. Dabei stieß sie ziemlich böse Drohlaute aus. Das Huhn auf der anderen Seite des Zaunes, schaute noch mal blöd, zog sich dann aber zurück. Die aufgeplusterte Glucke ebenso. Dabei gurrte sie einen bestimmten Laut, wer Hühner hat, der kennt ihn, damit sich alle Kücken schnell unter ihr zusammen fanden. Leider wollte die Brut nicht so richtig und fand die neuen Hühner viiiiel interessanter als die alte Mum. ;-) Sie scharrten sich wieder vor dem Gitter zusammen und beäugten die Neuankömmlinge. Nachdem die Mutter so eine beeindruckende Show abgeliefert hatte, wußte man ja nun auch - dies ist keine Nahrung, sondern wohl kleine Artgenossen! Somit ging man ab da regelrecht zärtlich miteinander um.

Käfig

Ein Huhn streckte den Schnabel durch den Zaun und drei Kücken klapperten wiederum mit ihren Schnäbeln an dem des großen Huhns und nahmen Kontakt auf. Das war zu drollig. Ich saß bestimmt 2 h da, bis Aaron kam und mich fragte, ob ich nichts Essen möchte? Erst da merkte ich, dass mein Po schon durchgesessen war, weil ich immer nur so auf halber A....backe im Türrahmen sitzen konnte und wie kalt meine Füße und der Rest meines Körpers waren. Das Wetter war wirklich grausig. Also schloß ich die Tür und ging mit, um etwas zu Frühstücken.

EiinTürrahmen

Danach führte mich wieder mein Weg zu den Hühnern. Ich machte die Tür auf und....an genau der Stelle, an der ich vorher die ganzen Stunden gesessen hatte, lag ein Ei. Ein ziemlich winziges, aber ein Ei und das am ERSTEN Tag!!! Wow! Ich freute mich total und fragte mich ein wenig eitel, ob es ein Geschenk für mich war, weil ich doch voher dort gesessen hatte!? ;-) Bella? *lach*


Natrülich versuchte ich, die Hühner in ihr Freilaufgehege zu bekommen, aber es brauchte viel Geduld. Ich lockte sie mit "Putt Putt" und Körnern, aber nichts. An sich haben sie eine Klappe mit Leiter, aus der sie hinaus treten können, die sie auch benutzen sollten, damit sie abends allein wieder den Weg in den Stall finden, aber das fanden sie nicht so toll. Ein paar Hühner gingen vorsichtig auf das helle Viereck zu, aber da sie vorher durch eine Art Gang gehen mußten, denn über ihnen waren die Brutkästen und links das Gehege der Glucke, fanden sie das überaus gruselig. Sie waren es gewohnt nach oben und allen Seiten hohe Räume zu haben und solch eine Enge war wohl sehr beängstigend für sie. Sie schauten nur, gingen aber nicht durch. Auch Körner lockten sie nicht wirklich.


Beinhebehuhn

Also gab ich irgendwann meine Tür frei, setzte mich ihr gegenüber und hoffte auf Bella. Sie war auch ganz entsetzt, dass ich auf einmal so weit weg war und dann auch noch im "freindlichen" Gebiet, kam aber trotzdem nicht sofort.


Rosa

Rosadraußen

Man mag zugeben, dass Hühner nicht die schlausten Tiere sind, aber sie sind neugierig und so kam dann endlich "Rosa" nach gefühlten Stunden und 100 Hühnern, die wollten, sich aber nicht trauten. Rosa ist ein fuchsfarbiges Huhn. An sich hätte ich nie gedacht, dass gerade sie den Anfang macht, denn sie ist im Rang noch ziemlich weit unten und wird von den größeren oftmals gehackt und an ihren Platz erinnert. Sie saß am Rand des Türrahmens, schaute, schaute noch einmal und sprang beherzt in das Unbekannte! Sie fing gleich an, auf dem Boden herum zu picken und erntete neidische und auch bewundernde Blicke.


KopfausTür

Erst schaute ein Huhn hinaus....






KöpfeausTür

...dann zwei....






3KöpfeausTür

....dann standen schon drei da, die schauten, aber sich nicht trauten. Die 2. die sich dann traute war Bella. Ich denke, sie dachte sich, wenn ich da sitze, kann's so gefährlich nicht sein, denn sie kam direkt auf mich zu, gurrte zur Begrüßung und pickte um mich herum. Sie stand einmal sogar seitlich neben mir, legte den Kopf schräg, dass sie mir direkt in die Augen schauen konnte und fing an zu erzählen. Also ich war echt beeindruckt, denn ich hatte das Gefühl, sie wollte wirklich Konversation mit mir treiben. *lach* Merkt man eigentlich, dass ich ein Lieblingshuhn habe??






Ich weiß nicht, ob sie mich gefragt hat, ob es etwas gibt, wovor sie sich fürchten müsse, aber als ich wieder mein beruhigendes Gurren gurrte, fing sie an sich pickend durch meine angewinkelten Beine zu bewegen. Also saß ich weiter bei meinen Hühnern und beobachtete, wie nach und nach 5 Hühner ihre Angst überwanden und ins Freie hüpften. Jasmine war auch dabei. Sie ist das einzige rein weiße Huhn was wir haben. Als eine Hummel an der Schar vorbeiflug, kamen wieder die Stallhühner durch, denn ein Huhn bekam Angst und suchte mit panischem Blick nach einem Fluchtweg, als sie merkte, dass die Hummel es gar nicht töten und fressen wollte, sondern schon auf "Abflug" war.^^ Somit entspannte sich die Lage wieder bis......




...tja, mein armer Kater Pauli kam. Pauli kommt ja meist, wenn ich draußen bin und so auch diesmal. Das Wetter war an sich total ungemütlich, kalt regnerisch und so gar nicht zum draußen sitzen und Smalltalk mit Hühnern halten geeignet. Somit hat es lange gedauert, bis Pauli mich draußen gehört hat und zu mir kam. Aufeinmal ein Warnschrei eines Huhnes, lang gereckte Hälse. Meine beruhigenden Worte, wurden überhört und sich lieber weiter in die Panik gesteigert. Alle Hühner fingen an aufgeregt zu kreischen, was ziemlich schmerzhaft für Paulis Ohren gewesen sein muss. Der Kater bekam größere Angst als die Hühner, doch das merkten sie nicht. Er ergriff panisch die Flucht, aber Jasmine deutete das falsch und dachte, er greift an. Wie gesagt, Hühner sind nicht die hellsten. Pauli rannte in die andere Richtung, haber Jasmine sah nur eine schnelle Bewegung und....hob ab. Sie flatterte ganz aufgeregt in die Lüfte, prallte gegen das Netz zum Schutz gegen die Raubvögel, wurde noch panischer und schlüpfte durch ein Loch des Netzes. Da Hühner nicht so gute Flieger sind, war es mit ihrer Kondition auch schon vorbei und sie landete....auf dem Strohmdraht, zum Schutz gegen Wildtiere auf 4 Beinen. Schon hörte ich den knallenden Stromschlag, aber Jasmine gab keinen Ton von sich, hob nur das rechte Bein und der 2. Schlag blieb aus. Ich rannte zum Stromhäuschen, das im Gehege liegt, zog den Stecker und Aaron, der in der Nähe stand, schnappte sich Jasmine. Er bugsierte sie durch die Fäden und sagte, "Nimm!" Somit bot ich ihr wieder meinen Arm, auf dem sie schon letzte Nacht so gern gesessen hatte ;-). Sie nahm es dankend an und saß - schon wieder - wie ein dressierter Raubvogel auf meinem Arm. Ich brachte sie nach der Aufregung erstmal in den Stall, damit sie sich in vertrauter "Enge" vom Schreck erholen konnte. Wir waren froh, sie hatte keinen Schaden genommen, sondern war wohl auf. Durch den Vorfall stellten wir fest, dass die selbstgewobenen Löcher für Wildvögel zu klein sind, die von außen eindringen wollen, für ein panisches Huhn von innen aber groß genug. So schleppte Aaron einen Sack voller Heufäden an und ich begab mich für den Rest des Tages daran, die Löcher kleiner zu "nähen".




2draussen

Gehege

Es kamen immer mehr Hühner heraus, am Ende waren es 9 Stück, aber der olle Hahn, der an sich der Beschützer sein sollte, blieb mit noch 3 weiteren Hühnern drinnen. Er LAG im Stroh und fühlte sich wohl. Ich hoffe mal, er verwechselt sich nicht mit einer Legehenne!! :-) Bella hatte mich wohl als Ersatzhahn und ihren persönlichen Beschützer auserkoren, denn sie war immer an meiner Seite. Voll lustig, sie kam mir vor wie ein Hund. Wo ich auch hin ging, Bella folgte mir gurrend.




3fressendeHühner

Abends fanden die Hühner natürlich nicht in den Stall, so dass ich sie zur Tür geleiten musste. Aber selbst in den Stall zu hüpfen war zu viel verlangt!! Irgendwie hatten sie verpeilt, dass sie ja aus der Tür hinunter gesprungen sind und somit dann hinauf hüpfen müssten. Sie rannten vor dem Türloch auf und ab, schnallten aber nicht, dass sie hoch hüpfen mußten.^^ Jetzt kam mir wieder zugute, dass sie keine Angst vor Menschen haben, denn ich musste jedes einzelne Huhn hochheben und in den Stall tun. Ohne Geschnatter, ohne ängstliches Flügelschlagen, einfach anheben und hoch....."Lifter" Sandy! ;-) Bella senkte den Kopf als sie an der Reihe war, dass ich sie sogar streicheln konnte, dann hob ich sie an und lud auch sie im Stall ab. Endlich waren alle drinnen und ich durfte mich wieder durch Regen und Wind ins warme Haus kämpfen. Meine Hühner waren nun sicher untergebracht und warteten auf den nächsten Tag.... Das war unser erster Hühnertag, aufregend und schön!!! ;-)




schwHuhn

Hühnertag 2:


Gute und schlechte Nachrichten....




Der 2. Tag verlief ähnlich des ersten Tages. Von alleine raus wollten nur ein paar Hühner, die anderen ängstigten sich. Als ich dann aber wieder im Gehge saß, kamen alle raus, bis auf Jasmine. Jasmine ist nun das Huhn, was man am liebsten IM Stall findet - klar, draußen bekommt man ja auch Stromschläge. ^^


Kaum im Freien fangen sie ganz wild an zu scharren und man merkt, wie glücklich sie damit sind. Mich hat ebenso ein Glücksgefühl umgeben, denn ich hab mich für sie gefreut, dass sie nun so schön draußen herumpicken können. Es war ein windiger Tag und Wind kannten die Hühner ja auch noch nicht aus ihrem windstillen Verschlägen. Eine Windböe kam auf und Unsicherheit machte sich breit, manche fingen an ängstlich den Kopf zu schütteln und dann los zu rennen. Dann aber, es war, als besannen sie sich darauf, dass ja auch ein Teil Vogel in ihnen steckt, hoben alle gleichzeitig ab und flogen ein Stück durchs gehege. Ich glaube, das haben sie bisher noch nie tun können, denn nach der ersten Verwunderung darüber, machten sie einen freudigen Eindruck. An sich haben wir unseren Hühnern immer die Flugfedern gekürzt, aber da hatten wir auch noch kein Sicherheitsnetz gewebt. Wir wollen sie ihnen erstmal lassen, denn wir denken, dass es mit dem Netz nun gut gelöst ist und sie nicht in die Außenwelt gelangen können, wo Marder, Raubvogel und Co auf sie lauern. Da sie nun das Fliegen für sich entdeckt haben, fliegen sie sogar manchmal um schneller eine längere Strecke zu überwinden.




Ich mache jetzt, da sie sich noch eingewöhnen, häufiger Runden zum Gehege; auch muss ja die Glucke mit ihren kleinen mehrmals am Tag versorgt werden. Ich weiß, auf den Höfen schert sich da keiner drum, aber ich gebe ihnen immer mehrfach am Tag frisches Wasser, da sie da ja auch durchlaufen und sich rein entleeren und keine andere Möglichkeit haben herum zu laufen. Als ich meinen spät-nachmittäglichen Abstecher dort machte, waren die Hühner schon wieder im Stall. Eins lief ganz aufgeregt umher und hatte etwas Fleischiges im Schnabel, was hin- und herwaberte, wenn es vor den anderen weg lief, die eben dieses "Ding" auch haben wollten. Ich schaute etwas irritiert, erst dachte ich, sie hätte irgendeinem Huhn den Kamm abgerissen, oder dem Hahn, aber alle Hühner sahen gut aus. Ich bückte mich und schnappte ihr das Teil weg. Als ich es mir genauer ansah sah ich einen entarteten Kückenkopf. Man konnte ihn kaum noch als solchen erkennen, denn einen Körper hatte er auch nicht mehr. Er ähnelte einem Kücken, was man manchmal aus angebrühteten Eiern kennt. Meine Gedanken rasten...."Das kann doch nicht sein, die Kücken sind separiert. Das muss ein unreifes aus einem Ei sein!! Aber die sind doch noch gar nicht lange genug hier!!" Wieder ein Blick in das Gehege der Glucke...! Ich bückte mich und zählte sie durch....8 !! Eins fehlte!!! Oh NEIN!! Ich war entsetzt! Soetwas hatte es bei uns noch nie gegeben!! Entweder das Kücken war durch ein Loch geschlüpft und hat es bitter bereut, oder ich hatte es am Vortag fehlgedeutet und es war keine freundliche Begrüßung, sondern sie haben wirklich überlegt, wie sie an das "Fressen" Kücken ran kommen und haben sich eins durch den Zaun gezogen. Wie auch immer, es war tot und es war nichts mehr davon übrig, als das was ich in den Händen hielt. Ich war traurig und sauer - wie können die nur!!?? Ich stapfte in die Werkhütte, legte einen noch feineren Zaun zurecht und bat Aaron, den noch vor das Gluckenterritorium zu bauen. Gesagt getan! Nun kommt da kein Schnabel mehr durch!! An sich bleiben die Kücken 2 Wochen mit ihrer Mutter in dem Gehege, aber ich habe nun die Befürchtung, dass es etwas schwierig werden könnte und so lassen wir sie länger als sonst in dem Gehege. Ich hatte den Verdacht, dass die Hühner irgendwie nicht "normal" sind und habe mich mit anderen Bauern unterhalten, aber sie haben mir alle gesagt, dass dieses Verhalten normal sei, deshalb würde man ja die Kücken mit der Mutter separieren. Sie fragten mich, wie viele denn gefressen wurden und als ich sagte eins, lachten sie.. "Ach, NUR eins, na dann ist doch alles gut". Nunja, da fehlt mir noch die Schwiele um mein Herz, aber ich weiß, dass das Natur ist und es mit zum Leben gehört.

Eier gab's an dem Tag 5!! Das war toll.

LochimZaun









Hühnertag 3.:



Hühnerschar

Hahn

Die Hühner haben sich gut eingelebt und gehen jetzt freiwillig rein und raus Sie lauern regelreht morgens schon darauf, dass ich komme und ihre Klappe auf machen und stürmen ins Freie. Kücken sind auch alle wohlauf.


SO KANN ES WEITER GEHEN..... <3








12.März 2015:

Adlyschleift

Gestern war so herrliches Wetter, dass wir auf die Idee kamen, unseren Gästen, die im Campingwagen residieren, einen schöneren Sonnensitzplatz zu schaffen. Gesagt, getan. Da zu uns und unserer Philosophie keine Baumarkt-Gartenmöbel passen, haben wir uns einen dicken, fetten Baumstamm heraus gesucht und ihn zum Campingwagen gerollt. Er war so dick und schwer, dass wir ihn zu zweit rollen und stemmen mussten und ich immer wieder denken musste "Ach, vielleicht sind Gartenmöbel aus einem schwedischen Möbelhaus doch gar nicht so unpassend!!?" *lach* Als das Monstrum endlich am Campingwagen war, schnitt es Aaron mit der Säge erstmal in die grobe Form.

Danach wurde geschliffen und...

Adlygebückt

ausgebessert, bis die Sitzprobe....

....zufriedenstellend war.

Sitzgruppe

Schweißtreibend war sie dann fertig und schön glatt. Nur die Tischplatte fehlt noch, aber die kommt bald.

Für den wetterfesten Bio-Anstrich war die Frau dann zuständig und gab sich sichtlich Mühe....

....genauso exakt zu arbeiten. ;-)

LasierteSitze

Ich finde die Zusammenarbeit ist sehr gut gelungen.

Sitzfläche

Die Sitzfläche ist super weich und glatt und......

SitzmitTischchen

....es gibt auch ein kleines Tischchen, für ein Glas Wein und ein romantisches Teelicht..... :-)








10.März 2015:

Fee

Endlich ist soweit, dass evtl. morgen wieder Hühner bei uns einziehen. Leider hat im vergangenem Herbst, erst ein Greifvogel und dann ein Wildtier auf 4 Beinen, nach und nach unsere Hühnerschar vernichtet. :-( Dabei dachten wir, wir hätten sie so gut geschützt, aber die Wildnis war einfallsreicher.

Nahtfee

So bin ich den gesamten Zaun kritisch abgegangen und habe jedes noch so kleine Loch - zur Erheiterung von Aaron^^ - mit Draht zu genäht! Wenn das kein Schutz ist, weiß ich auch nicht mehr weiter!!? ;-)








März 2015:

Krokusse

Endlich erblüht unser Garten wieder zu einer bunten Augenweide!!

blaueBlumen

Und wir können uns an den vielen Pflänzchen erfreuen.

Herzbeet

Die gedüngten Beete warten auf die.....

Gießkanne

....vielen Pflänzchen, die Aaron liebevoll vorgezogen hat.

Topfsammlung








Februar 2015:

Kiste

Im Februar stellten wir leider Fest, dass eins unserer beiden Bienenvölker nicht überlebt hat. Wenn es kalt ist, darf man die Bienenkiste nicht öffnen. Um zu testen, ob die Bienen noch leben, klopft man an die Wand und horcht auf ein "Brummen". Eines Tages war kein Brummen mehr zu hören, also schauten wir hinein.

BienenanWabe

Uns bot sich ein trauriges Bild. Die Bienen waren alle erfroren. In ihrer Not hatten sie sogar versucht sich in die Brutwaben zu quetschen, wohl in der Hoffnung, etwas Wärme zu erhalten. Hätten wir eine Ahnung gehabt, dass es so schlimm um sie steht, hätten wir uns etwas einfallen lassen. Jetzt haben wir einen halbmondförmigen Weidenzaun um die Kisten gebaut, der sie künftig vor Wind und Kälte besser schützen soll und hoffen, dass so etwas nicht noch einmal vor kommt.

AdlymitMesser

Es blieb uns nur, das Beste daraus zu machen und so schnitten wir die Honigwarben heraus, um aus ihnen unseren ersten Honig zu gewinnen.

Honigwabe

Hier sieht man den leckeren Honig noch in der Wabe glitzern. ;-)

WabeninKiste

Das war unsere komplette Ernte!! :-)

Dennis

Und genascht wurde auch.... ;-))))








Februar 2015:

Anton

Im Februar heißt es immer, unsere Beete vor zu bereiten, oder die Bäume und Pflänzchen zu düngen. Wir haben zwar Unmengen Schafskot, aber der eignet sich nicht so toll, wie der Kot in "Nachbarsgarten".^^ Auf unserem Nachbargründstück weideten immer ein paar Kühe und dieses Jahr war es eine Pferdeherde. Somit machten wir uns mit unserem kleinen Trecker "Anton" auf, um die "verbotenen Früchte" des Nachbarn zu ernten. ;-) Das ist sicher keine Arbeit für jedermann, aber mir macht sie mittlerweile sogar Spaß, ist fast wie "Ostereiersuchen".^^ Allerdings muss ich zugeben, dass Pferdeäpfel weitaus angenehmer zu sammeln sind, als Kuhfladen!^^ Die Konsistenz ist irgendwie angenehmer, obwohl wir meist nur die schon sonnengetrockneten Fladen genommen haben. Weil es so eine monotone Arbeit ist, kommen einem die urigsten Gedanken; ich konnte nun verstehen, warum in östlichen Ländern Cameldung in der Sonne getrocknet und als Feuermittel genommen wird, wenn man so nen Pferdeapfel aufsammelt hat der schon die richtige Form eines "Briketts", aber keine Angst, wir heizen trotzdem jetzt nicht mit Perdetrockenäpfeln. ;-) Wir haben 3 Antonladungen ergattert und noch nicht mal alles genommen und nun freuen sich all unsere Pflänzchen über die "Energiebällchen".....


Oktober 2014:

Raudi

Unsere Katzenschar hat Zuwachs bekommen. Eines Samstags Morgens fanden wir den süßen kleinen Racker auf dem Markt - "pour donné" - wie es hier heißt. Im Frühling und Herbst findet man regelmäßig kleine Katzen und Hunde, die dort an andere Menschen verschenkt werden.

Raudi





Nun haben wir 5 Katzen, die mit uns hier im Steinnest leben und unser unerschrockener Raudi hält uns den ganzen Tag auf Trab!








Oktober 2014:

Nouvelle

Ein neues Hochbeet mit geschichteter Füllung aus fein gehackten Ästen, Laub, Grasschnitt und Kompost ist neben der großen Steinnest Pyramide entstanden und schon mit Feldsalat und kleinen Erdbeerablegern bepflanzt. Wir sind gespannt, ob die Form den Beetes auch Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum hat.







September 2014:

Nouvelle

Ein schönes Gartenjahr geht dem Ende entgegen und die Ernte wird für den Winter eingelagert. Neben vielen Kisten Kartoffeln, Kürbissen, Kohlköpfen, Karotten, Zwiebeln auch all die eingekochten Gläser mit Bohnen, Tomatensaucen und den vielen Beeren-Marmeladen vom Frühsommer. So ist unser Vorratsraum nun gut gefüllt.







Nouvelle

An den Bäumen hängen noch die restlichen Äpfel, Birnen, Feigen und Kiwis. Letztere werden meist erst Ende Oktober bis Anfang November reif. Aus den Äpfeln und Birnen pressen wir mit einer selbstgebauten Apfelpresse Saft, der dann pasteurisiert den ganzen Winter reicht.





Nouvelle

Nouvelle












Mai.2014:

Die Bienen endlich sind da und bereichern unseren kleinen Bauernhof bald mit ihrem Honig und vor allem auch mit ihrer unermüdlichen Bestäubung unserer Obstbäume. Honigernte fällt normalerweise auf den August, aber vermutlich erst im zweiten Jahr, da die Bienen zuerst ihren Stock einrichten müssen. Wir verwenden ein natürliches System für die Bienenzucht, bei der die Eingriffe des Menschen möglichst gering gehalten werden. Hier Infos darüber: Die Bienenkiste.

Bienen sind fast überall auf der Welt sehr gefährdet und durch Pflanzenschutzmittel, die Funknetzwerke und diverse Parasiten bedroht. Wie ein weiser Mann einmal sagte: Wenn die Bienen sterben, stirbt auch der Mensch! Lassen wir es nicht dazu kommen!

Bienen








März.2014:

Und noch ein Lamm - die freche Nicky - wurde geboren!

Lämmer








Jan.2014:

Zwei neue Lämmer wurden geboren - eine Lena und ein namenloser Bock!

Lämmer