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Über uns..

Leben im Steinnest:

Über uns

So ist es auch an mir, ein paar Zeilen "über uns" zu schreiben und uns vorzustellen. Wir sind eine dreiköpfige, deutsche Familie und leben seit 2007 zusammen im Steinnest. Gerade mir, als Frau, ist es erst schwer gefallen, mich auf das Abenteuer und "Wagnis" Steinnest einzulassen und mit Kleinkind in die "Wildnis" zu ziehen. Wenn man so ganz "normal" in einem eher konservativen und behüteten Elternhaus aufgewachsen ist, kann man sich nicht gleich von seinem Sicherheits- und Bequemlichkeitsdenken sowie seinen Ängsten frei machen, die eine jede solche Entscheidung mit sich bringt, egal wie "anders" man auch ist und denkt, als die meisten Mitmenschen. So brauchte auch ich meine Zeit, mich auf den Weg zu machen und meine Träume nicht nur in meinem Herzen zu tragen, sondern den Mut auf zu bringen, sie auch zu leben. Über uns

2007 war es dann endlich so weit. Der Sohn war 8 Jahre alt und es ging, zur allseitigen Freude, auf nach Frankreich. Sicherlich ist das Leben dort ganz anders und gerade ich musste mich, als gelernte und meinen Beruf ausübende Arzthelferin, erst mal an die, für Frauen schwere körperliche Arbeit gewöhnen, stellte aber fest, dass all meine anderen Ängste unbegründet waren. Als Mutter macht man sich mehr Gedanken und Sorgen um sein Kind, als um sich selbst; ich musste aber feststellen, dass es für Dennis das wahre Paradies war.

Über uns

Er fügte sich ganz schnell in das neue Leben ein, besser noch als ich und fand auch sofort und zügig Anschluss an die Kinder in der Umgebung. Was sicherlich auch noch an der Ursprünglichkeit, Natürlichkeit und Menschlichkeit der Menschen im Ort liegt. Besonders die Kinder, die noch wirkliche Kinder sein dürfen, machten es Dennis leicht. Wir machten eine durchweg positive Erfahrung und wurden herzlich aufgenommen. Besonders fiel es in der Schule auf, denn Dennis wurde aufgrund seiner Sprachunkenntnis unbürokratisch und menschlich gefördert, wie es in Deutschland kaum denkbar gewesen wäre. Es wurde einfach gehandelt und angepackt und nicht groß Papierstücke gewechselt und so wurde er zu einem sehr guten Schüler, mit Spaß am Lernen - ohne Bauchschmerzen!

Ich sehe mich im Steinnest als die, bei der man sich wohlfühlen soll. Die ein offenes Ohr hat für alles und mit Rat und Tat, sollte es von Nöten sein, zur Seite steht. Ich bin die, die hilft, durch Gespräche, oder einfach nur durch einen leckeren Schokoladenpudding, oder -kuchen! In meiner Umgebung sollen sich Mensch und Tier wohl fühlen. Also bereite ich Euch die Unterkunft, dass Ihr Euch - hoffentlich - bei uns wohl fühlt und kümmere mich um Euer Leib und Wohl. Falls Ihr eine Familie seid und Mama und Papa mal mit meinem Mann auf Wanderschaft gehen möchten, kümmere ich mich um die Kinder und verwöhne sie mit kleinen Spaziergängen, Pudding, oder Kuchen, der bei uns noch selbst gemacht wird und nicht fertig aus dem "Plastikbecher" kommt. Oder wir verbringen einfach nur Zeit im Garten mit spielen und entdecken.

Über uns Über uns

Falls Mama auch nicht wandern will, biete ich auch kleine Erkundungen in die Umgebung an, die Mama und Kinder ansprechen sollten. Wir haben dann Spaß während die Männer "schwitzen"!! ;-)) Der Wunsch meines Mannes ist es, den Menschen etwas weiter zu geben, ihnen Neues näher zu bringen und ihren Horizont zu erweitern. Speziell für Mädchen biete ich die heiß begehrten Indianersträhnen an. Die können wir kunstvoll im Garten ins Haar wickeln. Sie halten bis zu einem Jahr und sind so eine schöne Erinnerung an den Urlaub bei uns. Für Jungs gibt es das Pendant dazu, Arm- oder Stirnbänder, die gleichfalls "cool" sind.

Über uns

Meiner Meinung nach ist das höchste Gut, was wir uns in der heutigen Zeit geben können, die "Zeit"! Das Leben ist zu schnell geworden und wir vergessen oftmals in unserm Alltag, zwangsläufig, die Zeit und das Füreinander da sein für die uns Nahestehenden. Dazu ist das Steinnest der richtige Ort.

Über uns

Für alle ist es schön, unsere Tier "hautnah" erleben zu können und z. B. zu sehen, wie die Milch aus dem Schaf kommt und was man alles daraus machen kann!? Wir sind bestrebt, dass es unseren Tieren gut geht und sie werden artgerecht und gut gehalten, aber das "Betutteln" obliegt dann doch eher wieder der Frau im Haus. Ob es das Lamm ist, was die Mutterzitze nicht findet und regelmäßig angesetzt wird, oder einem Hahn, der keine Luft mehr bekommt.... Da wird dann auch der Hahn in den Katzentransportkorb gepackt und unter Augenrollen des Mannes, zum Tierarzt befördert!! ;-))) Ich muss zugeben, mit DER Geschichte bin ich in die Geschichte der umliegenden Dörfer eingegangen, denn kein Bauer fährt mit seinem Hahn zu einem Tierarzt, da rollen dann eher die Köpfe, aber wenn man klein anfängt und die Tiere von klein auf kennt, der Hahn noch den Namen des Opas trägt, und keine Massentierhaltung betreibt, hängt das Herz anders an den Tieren. Der Tierarzt hat dann zugegebener Maßen auch erst mal etwas irritiert geschaut, weil er etwas Anderes in dem Korb vermutet hatte, hat es dann aber mit Humor genommen, ihm eine Spritze verabreicht und mich dann mit den Worten und einem Augenzwinkern entlassen..."Die Spritze kostet nix, damit Du keinen Ärger mit Deinem Mann bekommst...! Und wenn der Hahn morgen noch lebt, dann bringst ihn mir zur 2. Spritze...!" Immer wenn ich jetzt mit einem Transportkorb komme, fragt er mich verschmitzt..."Na, wieder ein Hahn??"^^

Über uns

Auch hat mich der nahe Bezug zu den Tieren, obwohl ich auf Bauernhöfen meiner Freundinnen groß geworden bin, dazu gebracht, kaum noch Fleisch zu essen. Ich bin keine Vegetarierin, aber ich esse seitdem weniger Fleisch. Es ist etwas Anderes, wenn das Stück Fleisch, was vor einem liegt, einen Namen hatte und man es groß gezogen hat, als wenn man es nur als "Stückware" aus dem Kaufhaus kennt, auch wenn man schon immer auf artgerechte Haltung und Bio-Fleisch geachtet hat.

Über uns

Allerdings kommen auch wir nicht umhin, unsere Tiere zu schlachten, da es nie mehr als ein männliches Tier bei seiner Herde geben darf, sonst gibt es bei den sonst lammfrommen Tieren Kämpfe, die bis zum Tod führen können. Da wir beide nicht schlachten können, macht dies ein älterer Freund für uns, der das schon seit seiner Kindheit macht. Somit haben unsere Tiere ein schönes, artgerechtes Leben und keinen langen Transportweg. Schön ist es nie, dann Abschied zu nehmen, aber auch das gehört zum Leben hier dazu! Da es uns, wie erwähnt dann trotzdem schwerer fällt - "Heinz" oder "Puschel" zu essen, tauschen wir manchmal das Fleisch mit uns bekannten Freunden, die die Tiere genauso halten und lieben wie wir. Ein wenig "Selbstbetrug" gehört dazu! ;-)))))
Wie an jedem anderem Urlaubsort gibt es viel zu erkunden, zu erleben und anzusehen. Darüber hinaus hebt sich Steinnest aber von den anderen Urlaubsorten ab, es ist zugleich auch ein Ort der Ruhe und Stille. Hier kann man Abenteuer und Ruhe verbinden. Die Stille und Natur um einem herum bieten die Möglichkeit, sich bei wichtigen Entscheidungen auf sich selbst zu besinnen, egal ob beruflich oder privat. Steinnest lädt dazu ein, für einen Augenblick die Geschwindigkeit aus dem Alltag zu nehmen.

Wir freuen uns auf Euch......Die Steinnestfamilie