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Gedanken und Gedichte

Vorwort

Oft wenn ich allein in der Natur steigen außergewöhnliche Gedanken an die Oberfläche und wenn möglich schreibe ich sie gerne auf. Nun stehen sie hier auf meiner Website als Sammlung für alle, die sie lesen möchten.





Stille am Morgen

Stille liegt über dem See und die Nacht senkt sich herab.
Am Ufer zwischen Schilf und Gras,
sitze ich, allein, unter einer alten Weide.
Ein leises Rascheln, der Wind, der sanft durch die Halme streift.
Sonst nichts, Stille und ein tiefes Verlangen eins zu sein mit diesem Ort.
Schweigen und Warten und der Kopf wird leer, mein Körper erlebt einen tiefen Frieden.
Das Schilf glänzt im fahlen Mondlicht
Tausend Sterne leuchten, uns zu sagen: wir sind nicht allein.
Verbunden durch das Netz der Liebe ist alles eins.
Stund um Stund vergehen,
Stille liegt über dem See und alles wartet auf das Licht.

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Leben ist Veränderung

Dort auf dem Regal steht ein altes Foto,
viele Jahre steht es dort geduldig und wartet.
Ab und an fällt dein Blick darauf und Du erinnerst Dich,
damals war das Leben schön, lebendig und voller Farben. Du denkst an die Menschen, die Dich umgaben,
heute schreibt man sich nur noch Weihnachtskarten,
und vielleicht ab und an eine SMS.
Wo ist der Augenblick geblieben?
Damals war alles Freude, wir teilten die selben Gewissheiten,
verbrachten unsere Zeit miteinander und eroberten die Welt.
Wo ist das Abenteuer geblieben?
Damals waren wir spontan,
kein Berg war zu hoch und keine Vision zu groß
Nun ist das Wunder des Lebens dem Rationalen gewichen.
Du funktionierst anstatt Dich zu entfalten.
Du meinst Du müsstest dies oder jenes,
musst immer gleich sein, gleich denken, gleich fühlen und gleich handeln
Leben ist Verwandlung!
Wenn Du Dich weigerst Dich zu verändern,
stirbt etwas in Dir, und all das Außergewöhnliche rückt in weite Ferne.
Du bindest deine Energie an das Alte
Echo um Echo deiner Vergangenheit zieht an dir vorbei ,
bis der Klang entgültig verhallt
und nur noch Bitterkeit in dir verbleibt.
Doch es ist nie zu spät.
Werf den Plunder über Bord und schaue die Welt mit neuen Augen an.
Schönheit, Inspiration und Leidenschaft sind allgegenwärtig
Du musst sie nur zulassen und das Leben wird Dich reich beschenken.
Wenn Du bereit bist alles zu opfern,
wird das Leben bereit sein Dir alles zu geben.
Das ist die dem Leben innewohnende Gerechtigkeit.

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Der Weg eines Meisters

Ungetrübt und klar ist des Meisters Geist
geschliffen einem Diamanten gleich.
Trifft ihn das Licht,
so bricht er es in Tausend Farben
In Form und Schärfe dem Kristall gleich
erschafft er so seine Wirklichkeit
Alles was ihm begegnet
ist des vollkommenen Lichtes Widerschein
Sein Fokus gilt dem Geist, nicht dem Körper
nicht der Welt der Dinge,
Mit nichts ist er mehr verhaftet,
nichts beherrscht ihn,
nichts macht ihn süchtig.
schwebend gleitet er durch Zeit und Raum,
keine Spuren hinterlassend, auf dem Weg in die Ewigkeit.

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Leben in der Stadt

Häuserdächer, Schornsteine schwarz vom Ruß und Qualm
Straßen voller Autos, nirgends ein grüner Halm
Menschen drängeln sich durch enge Gassen,
und man sieht ihnen an, wie sehr sie es hassen.
So laufen sie umher und versuchen ES zu finden,
hören nicht auf sich durch die Straßen zu winden
In den Geschäften wird gestöbert und gesucht,
oder im Reisebüro der nächste Urlaub gebucht.
Im Kaufhaus wird der letzte Plunder gekauft,
oder bei einer Tasse Tee im Café verschnauft.
Abends dann mit der Beute im Gepäck,
erschöpft und ohne Kraft der große Schreck:
Wieder ein Tag vergangen und doch keine Freude gefunden,
der Rücken schmerzt und die Füße sind zerschunden.
Schnell in die Wohnung und ein wenig Ruhe,
später treibt die Einsamkeit die Füße wieder in die Schuhe.
Auf ins Kino oder in die Kneipe ; voller Lebenslust
aber ist darunter nicht nur der Frust?
Angekommen - viele Menschen mit Gesichtern ohne Glanz
Bewegung, aber kein lebendiger Tanz
Gespräche in der Sinnlosigkeit, ist das das Leben?
Jeder will es haben, doch keiner etwas dafür geben.
Der Alkohol fließt in großen Mengen,
so läßt sich alles für eine Zeit verdrängen.
Enttäuschung über die vergangene Zeit.
In jungen Jahren wußte die Seele und war bereit
Bereit ihre Träume zu erleben
und für diese sich ganz hinzugeben
Jetzt beherrscht die Angst das Denken
Niemand ist mehr bereit sich zu verschenken
Dem Leben zu vertrauen und sich seine Träume aufzubauen.

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Was ist Liebe ?

Ist Sie wie die Sonne, die sich selbst verzehrt in ihrem Feuer ?
Oder wie der Wind, der alles durchdringt,
und frei, mal sanft, mal heulend durch die Welt streift ?
Ist Sie wie der Adler im Flug, der losgelöst, über allem fliegt ?
Oder wie die Raupe, die eines Tages zum Schmetterling wird ?
Ist Sie wie das Meer, das kommt und geht, wie es ihm beliebt ?
Oder wie die Sterne, geheimnisvoll und schön ?
Es gibt Menschen, die sagen:
Sie ist das Schönste, was einem passieren kann.
Und andere, die sagen: Sie kann schrecklich wehtun.
Einer mag sagen: Er könnte ohne Sie nicht leben.
Ein anderer sagt: Er hat schreckliche Angst vor Ihr.
Nicht wenige sagen: Liebe ist sehr kompliziert.
Viele sagen auch: Liebe macht verletzlich.
Nur sehr wenige würden für die Liebe sterben
und es gibt sogar Menschen, die meinen es gäbe Sie überhaupt nicht,
aber die haben wohl noch geliebt.
Vielleicht ist es nicht wichtig, was genau Liebe ist,
sondern nur, dass wir sie in allem, was wir tun erfahren.

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Dankbarkeit

Es ist früh am Morgen das Leben erwacht,
ich fühle die Stille in mir, um mich herum
und weiß das alles in der Welt seinen Platz hat.
Alles Lebendige hat seinen Ton, und ich fühle
dass die Musik der Einheit über allem schwebt.
Tief von Dankbarkeit erfüllt lausche ich.
Gedanken kommen und gehen,
ziehen vorbei wie gute Freunde.
Ich nehme sie wahr, begleite sie ein Stück
und lasse sie ziehen auf ihren Wegen.
Doch ein Gefühl von Dankbarkeit bleibt für jede Begegnung,
erfüllt mit Liebe und Verstehen.
Einen Gedanken wähle ich am Morgen,
jeden Morgen einen, halte ihn in meinem Geist
und lasse ihn zu einer Perle reifen.
Einer Perle der Erkenntnis in meiner Seele.
Am Abend bleibt ein erfüllter Tag zurück
und ein Gefühl von Dankbarkeit.

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Leben

Werde zu einer großen Blüte
Erstrahle im Glanz und Duft der Farben
Denn es gibt nichts anderes,
wofür es sich lohnt zu leben,
als eins zu werden mit dem großen Strom,
der sich Leben nennt.

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Die Eiche und ich

Hier sitze ich zu Füßen der Eiche
Gedanken schwirren, mein Kopf ist voll
und ich bemerke die Kräfte des Baumes nicht,
doch mein Herz hat sie schon lieb gewonnen,
die stolze Eiche, die in Demut an ihrem Platze weilt,
um zu sehen, was noch nie gesehen,
um zu erleben, was noch nie gelebt,
um am Ende durch den Tod,
erfüllt von Wissen und von Weisheit,
auf die Suche nach dem Unbekannten zu gehen.
Mein Atem wird tief, ruhig und voller Harmonie,
und ich merke, daß nicht ich es bin, der den Atem lenkt,
zärtlich, liebevoll und doch voller Kraft
streckt sich mir eine Hand entgegen,
doch Zweifel tauchen auf und die Hand verschwindet.
So sitzen wir noch lange beisammen, die Eiche und ich,
solange bis nur noch die Eiche da ist.

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Ewigkeit

Wo Wasser und Land sich finden
Geben und Nehmen im Wechsel der Gezeiten
Wo die Wellen eines Sturmes branden
Gegensätze sich vereinen, ein Blick den Horizont streift
Ein Hauch von Ewigkeit.
Wo ein Vogel sich in den Himmel schwingt,
Hoch hinaus in den Lüften schwebend
Wo alles fern, weit weg an Bedeutung verliert
Alles eins wird, ein Gefühl was Grenzen sprengt
Ein Hauch von Ewigkeit
Wo wir aufhören zu denken
Unsere staunenden Augen den Fluß den Lebens finden
Wo er tanzend in unendlichen Variationen
Durch das Univerusm zieht
Dort ist Ewigkeit

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Sicherheit

Suchend streifst Du durch die Welt,
nach Sicherheit strebend, nach Beständigkeit suchend.
Doch Veränderung lauert überall, wo sind die guten alten Zeiten?
Wohin willst Du gehen, jede Bewegung bedeutet Gefahr.
Was ist es, wovor Du dich so fürchtest?
Die Gier nach Anerkennung treibt Dich,
Du willst wissen wer Du bist.
Zu einfach ist die Wahrheit , Du erkennst sie nicht.
Vergessen müßtest Du, was Du gelernt, loslassen die Illusion der Trennung.
Deine Werte: kleinlich und bedeutungslos sind sie im Spiegel der Ewigkeit
und eine tiefe Angst vor dem Unbekannten beherrscht dein Denken.
So ziehst Du durchs Leben, nur an der Oberfläche kratzend,
doch in der Tiefe bleibt alles matt und grau.
dein Blick ist verschleiert, dein Gehör bleibt stumpf,
nur dein Ego erblüht in seinem kurzen Traum.
Die weite Welt bleibt Dir verschlossen,
Du kennst sie nicht, hast sie nie gesehen.
Am Ende bleibt eine bleierne Zufriedenheit in Dir zurück
und eine Sehnsucht tief im Herzen: Wo ist das Licht?

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Kinder

Quälgeister ewig quengelnd, ewig fragend
Lehrer unserer erwachsenen Tage
Trotz und Widerstand, wo immer möglich
Kleine Götter des Lichts, uns aufzuwecken aus der Starre
Wie Tauwetter nach einem langen Winter
Ihre Überlegenheit liegt auf der Hand
Ihre Fähikeit zu lieben, spontan und urteilsfrei zu leben
Doch helfen tun wir ihnen beim Bau der Mauer, gleich der eigenen
Fühlen uns überlegen und begrenzen sie durch unser Denken
Stutzen sie auf Maße der Gesellschaft
Und tief im Innern träumen wir von ihrer Freiheit
das Wunder des Lebens staunend zu betrachten
Ohne Kummer, ohne Sorgen in den lichten Tag hinein.
Ich wünsche mir eine Welt voller erwachsener Kinder.

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